Allgemeine Verkaufsbedingungen

Allgemeine Verkaufsbedingungen der Online-Plattform chroma.pl

Anwendungsbereich

  1. Allgemeine Verkaufsbedingungen, im weiterem "AVB", sind für alle Verträge gültig, die von dem Verkäufer mit den Vertragspartnern abgeschlossen werden, die zugleich keine Konsumenten laut Vorschriften des Gesetzes vom 23.04.1964 - Zivilkodex (G.B. 2014.121) sind. AVB bilden einen integralen Bestandteil von solchen Verkaufsverträgen. Die AVB finden keine Anwendung im Falle der Verträge, die von dem Verkäufer mit den Vertragspartnern abgeschlossen werden, die zugleich Konsumenten laut Vorschriften des Art. 221 des Zivilkodexes sind.

  2. Die vorliegenden AVB sind ein integraler Bestandteil der Nutzungsbedingungen der Online-Plattform chroma.pl; sie ergänzen und modifizieren den Inhalt dieser Bedingungen auf die Weise, die in diesen AVB beschrieben wurde in jedem Fall, wo der Verkäufer einen Vertrag mit dem Vertragspartner, d. h. mit dem Vertragsobjekt, der zugleich kein Konsument nach Vorschriften des Gesetzes vom 23.04.1964 - Zivilkodex (G.B. 2014.121) ist, abgeschlossen hat. Im oben beschriebenen Fall haben die Regulationen der vorliegenden AVB einen Vorrang vor den entsprechenden Nutzungsbedingungen der Online-Plattform chroma.pl. Es bedeutet, im Falle der Widersprüche oder Abweichungen zwischen den Bestimmungen von Nutzungsbedingungen und AVB, haben vorliegende AVB eine entscheidende Bedeutung für den Vertrag, der zwischen den Parteien abgeschlossen wurde.

  3. Alle weiteren Bestimmungen der Nutzungsbedingungen, die von den vorliegenden AVB nicht geändert wurden und die Bestimmungen der Nutzungsbedingungen, die auf Grund der vorliegenden AVB nicht ausgeschlossen wurden, haben eine entsprechende Anwendung in Bezug auf alle Verträge, die zwischen dem Verkäufer und dem Vertragspartner abgeschlossen werden.

§ 1 Allgemeine Bestimmungen

Alle Begriffe und Ausdrücke, die in den vorliegenden AVB vorkommen, haben dieselbe Bedeutung wie Begriffe und Ausdrücke, die in den Nutzungsbedingungen der Online-Plattform chroma.pl verwendet werden, mit folgenden Modifikationen und Ergänzungen:

  • "Ein Vertragspartner" - bedeutet ausschließlich:
    1. eine natürliche Person, die eine Wirtschaftstätigkeit ausübt und einen Produktkauf vom Verkäufer realisiert zum Zweck, der unmittelbar mit seiner Wirtschaftstätigkeit oder Berufstätigkeit verbunden ist, oder
    2. eine juristische Person, oder
    3. eine Organisationseinheit ohne Rechtspersönlichkeit,
    die einen Produktkauf realisiert, indem sie einen Vertrag mit dem Verkäufer abschließt.
  • „Verkäufer” – hat eine Bedeutung wie in den Nutzungsbedingungen bestimmt
  • „Vertragsparteien” – sind die Parteien des abgeschlossenen Vertrages, d. H. der Verkäufer und der Vertragspartner
  • „Produkt” – hat eine Bedeutung wie in den Nutzungsbedingungen bestimmt
  • „Nutzungsbedingungen” - die Nutzungsbedingungen der Online-Plattform chroma.pl
  • „AVB” – die vorliegenden Allgemeinen Verkaufsbedingungen der Online-Plattform chroma.pl

Die Vertragsparteien schließen die Möglichkeit aus, die Vertragsmuster des Vertragspartners anzuwenden. Es bezieht sich insbesondere auf die Allgemeinen Verkaufsbedingungen, Vertragsmuster und Einkaufsregulationen.


§ 2 Grundsätze der Online-Plattform und Verkaufsgegenstand

Grundsätze der Online-Plattform und Verkaufsgegenstand – nach § 2 der Nutzungsbedingungen.


§ 3 Nutzungsbedingungen der Online - Plattform, Eingabe der Bestellungen, Vertragsabschluss, Realisierung der Dienstleistungen und Verantwortung des Verkäufers

Nutzungsbedingungen der Online - Plattform, Eingabe der Bestellungen, Vertragsabschluss, Realisierung der Dienstleistungen und Verantwortung des Verkäufers - nach § 3 der Nutzungsbedingungen, mit folgenden Modifikationen und Ergänzungen:

  1. Produktpreise berücksichtigen eine Standardverpackung, die vom Verkäufer gewählt wird. Falls der Vertragspartner eine andere Verpackung fordert, ist er verpflichtet, die daraus folgenden Kosten zu tragen. Über die anfallenden Zusatzkosten wird er vom Verkäufer informiert.
  2. Der Vertragspartner ist verpflichtet, das Produkt in dem von den beiden Vertragsparteien bestimmten Termin anzunehmen. Falls der Vertragspartner das Produkt nicht annimmt oder die Annahme des Produktes grundlos verweigert, behält sich der Verkäufer das Recht vor, den Vertragspartner mit allen daraus resultierenden Kosten zu belasten. Das bezieht sich insbesondere auf die Kosten der Rücksendung des Produktes an den Verkäufer, Lagerungskosten und alle anderen Kosten, die seitens Verkäufers wegen der Nichtannahme des Produktes oder der grundlosen Verweigerung der Produktannahme vom Vertragspartner entstanden sind. In einem solchen Fall hat der Verkäufer das Recht, vom Vertragspartner eine Entschädigung in voller Höhe, nach den Grundsätzen des Zivilkodexes, zu verlangen.
  3. Vor der Annahme der Sendung und Bestätigung der Annahme auf dem Frachtbrief ist der Vertragspartner verpflichtet, sich die Produktverpackung und das Produkt selber sehr genau anzusehen, um festzustellen, ob es zu keinen Transportschäden gekommen ist. Falls es dazu kommt, soll er alle nötigen Schritte vornehmen, um die Verantwortung des Spediteurs festzustellen zu können und ein entsprechendes Protokoll erstellen.
  4. Unverzüglich nach der Produktannahme, noch in der Anwesenheit des Spediteurs, sollte der Vertragspartner das Produkt auspacken und eine qualitative und quantitative Prüfung durchführen, insbesondere in Bezug auf die sichtbaren Beschädigungen, die beim Transport hätten entstehen können. Alle Mängel oder Produktbeschädigungen sollten im Schadensprotokoll vermerkt werden. Falls die Produkte in Sammelverpackungen geliefert werden und die Prüfung in Anwesenheit des Spediteurs unmöglich oder zu zeitaufwendig wäre, ist der Vertragspartner verpflichtet, das Produkt genau zu prüfen und eventuelle Mängel an den Verkäufer so schnell wie möglich, jedoch nicht später als innerhalb von 2 Tagen ab Datum der Produktanlieferung, zu melden. Es schließt aber die Pflicht des Vertragspartners, von der im Abs. 3 des vorliegenden Paragrafen die Rede ist, nicht aus. Dessen ungeachtet hat der Vertragspartner auch die Pflicht, eine Reklamation für das im Transport beschädigte Produkt auch auf die im § 5 Abs. 9 der Bedingungen bestimmte Weise spätestens innerhalb von 2 Tagen vom Datum der Produktannahme zu melden. Die Produktannahmebestätigung des Vertragspartners ist eine Bestätigung der richtigen Leistungsausführung durch den Verkäufer.
  5. Der Verkäufer ist für die Verspätung in der Realisation des Vertragsgegenstandes nicht verantwortlich, wenn diese Verspätung nicht auf den Verkäufer zurückzuführen ist, insbesondere gilt das für:
    1. eingetretene Fälle der höheren Gewalt, nach § 5 Abs. 12 der vorliegenden AVB.
    2. eingetretene Fälle, wo die Verantwortung auf den Vertragspartner zurückzuführen ist.
    3. eingetretene Fälle, wo die Verantwortung auf die Drittpersonen zurückzuführen ist, die vom Verkäufer unabhängig sind.
  6. Es wird festgestellt, der Liefertermin beträgt standardmäßig 1 bis 3 Arbeitstage vom Tag der Verschickung der Produkte von der Druckerei des Verkäufers. Der Liefertermin kann von dem Verkäufer verschoben werden (jedoch nicht mehr als um 3 Tage), falls der Verkäufer in dieser Zeitperiode extrem viele Aufträge angenommen hat. Der Vertragspartner wird von dem Verkäufer darüber informiert.
  7. Die Vertragsparteien bestimmen die Verantwortung für die Nichtausführung oder nicht richtige Ausführung der Vertragsbestimmungen in Form der Vertragsstrafen in folgenden Fällen und Höhen:
    1. Der Vertragspartner ist berechtig, den Verkäufer mit folgenden Vertragsstrafen zu belasten:
      1. falls der Vertragspartner aus den vom Verkäufer verschuldeten Gründen vom Vertrag zurücktritt - in der Höhe von 5% der Nettovertragssumme für die Produktfertigung,
      2. für die Verspätung bei der Produktfertigung in der Höhe von 0,01% der Nettovertragssumme für jeden Verzugstag, jedoch nicht mehr als 5% der Nettovertragssumme.
    2. Der Verkäufer ist berechtigt, den Vertragspartner mit folgenden Vertragsstrafen zu belasten:
      1. falls der Vertragspartner aus den vom Verkäufer nicht verschuldeten Gründen vom Vertrag zurücktritt; oder der Verkäufer aus den vom Verkaufspartner verschuldeten Gründen - in der Höhe von 10% der Nettovertragssumme,
      2. für die Verspätung bei der Produktannahme, in der Höhe von 0,01% der Nettovertragssumme für jeden Verzugstag, gerechnet ab nächsten Tag vom Tag, an dem das Produkt hätte angenommen werden sollen.
  8. Es wird festgestellt, die Gesamthöhe von allen für jede Vertragspartei zuständigen Vertragsstrafen auf der Grundlage der vorliegenden AVB beträgt 50% der Gesamtvergütung netto des Verkäufers für die Produktfertigung.
  9. Die Bestimmungen der Abs. 6 u. 7 des vorliegenden Paragrafen schließen für jede Vertragspartei nicht die Möglichkeit einer Schadenersatzklage nach allgemeinen Grundsätzen aus, falls der aufgetretene Schaden größer ist als der Wert der Vertragsstrafe, mit Vorbehalt des Abs. 9 der vorliegenden AVB, ist.
  10. Es wird festgestellt, die Verantwortung des Verkäufers gegenüber dem Vertragspartner für den verursachten Schaden ist - unabhängig der Rechtsgrundlagen - auf die Summe des Vertrages mit dem Vertragspartner begrenzt, deren Nichtausführung oder nicht richtige Ausführung Grund für den Schaden des Vertragspartners war. Es bezieht sich auch auf Schäden, die auf die Produktmängel zurückzuführen sind. Abgesehen davon, ist der Verkäufer nur für die tatsächlichen Schäden des Vertragspartners verantwortlich, die Verantwortung des Verkäufers für indirekte Schäden, ist ausgeschlossen. Der Verkäufer trägt auch keine Verantwortung für die Gewinne, die der Vertragspartner hätte erreichen können, falls er keinen Schaden erlitten hätte, d. h. für entgangene Gewinne.
  11. Der Verkäufer trägt keine Verantwortung für die Verspätung der Produktanlieferung, die seitens des Spediteurs entstanden ist. Die Beschädigungen des Produktes im Transport können ausschließlich eine Grundlage für die Rabattanforderung des Vertragspartners gegenüber dem Verkäufer sein, der Rabatt darf nicht größer sein als ein Produkt aus dem Einzelpreis und der Menge der beschädigten Produktstücke, der anhand des Verkaufsdokumentes ausgerechnet wurde.
  12. Wenn der Vertragspartner einen Vertrag abschließt, soll er folgende Bedingungen erfüllen, um das bestellte Produkt zu bekommen. Die Bedingungen sind für die richtige Vertragsausführung durch den Verkäufer unabdinglich:
    1. Das Druckprojekt, das von dem Vertragspartner zum Druck verschickt wurde, soll im CMYK-Farbraum vorbereitet werden, ohne eingebettete Farbprofile. Der Verkäufer ist für die Farbänderungen nicht verantwortlich, die infolge der Konversionen der Profile entstanden sind, die nicht nach der Profilspezifikation ISO Coated v2 (ISO 12647-2):2004 vorbereitet wurden.
    2. Das Druckprojekt, das von dem Vertragspartner zum Druck verschickt wurde, soll mit dem Format der eingegebenen Bestellung zusammenpassen, mit Berücksichtigung der Überfüller und sollte auf dem Bogen zentriert sein. Der Verkäufer trägt keine Verantwortung für die Nichteinhaltung dieser Grundsätze von dem Vertragspartner und daraus folgende Unstimmigkeiten oder Fehler im Produkt.
    3. Das Druckprojekt, das von dem Vertragspartner zum Druck verschickt wurde, sollte die Tatsache berücksichtigen, die erste Seite wird als eine Außenseite, die zweite als eine Innenseite betrachtet. Die vom Verkäufer gefertigte Produkte werden immer über die linke / rechte Seite gewendet; nie über das obere / untere Teil. Falls der Vertragspartner auf seiner Bestellung eine einseitige Veredelung gewählt hat, wird die auf der ersten Seite ausgeführt. Der Verkäufer trägt keine Verantwortung für die Nichteinhaltung dieser Grundsätze von dem Vertragspartner und daraus folgende Unstimmigkeiten oder Fehler im Produkt.
    4. Der vom Verkäufer gefertigte Produkt wird mit den Mustern, die bei der Bestellung zur Verfügung gestellt werden, geprüft. Deswegen soll die Grafik des Vertragspartners nach diesen Mustern vorbereitet werden.
    5. Um eine hohe Druckqualität garantieren zu können, sollen die Projekte des Vertragspartners, die er der Bestellung beifügt, in einer Auflösung von mindestens 300 dpi vorbereitet werden (empfohlen 350 dpi).
    6. Die Bestellungen, die im Online-Shop des Verkäufers eingegeben werden, werden von einem informatischen System verarbeitet, daher können in einigen Fällen Zusatztätigkeiten des Vertragspartners nötig sein, die die Eingabe der Bestellung einleiten sollten. Daher ist der Vertragspartner verpflichtet, die Eingabe seiner Bestellung nach seiner Erzeugung zu überwachen, über einzelne Etappen der Bestellungsrealisation wird der Vertragspartner per E-Mail informiert, an die bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse.
    7. Die zum Druck von dem Vertragspartner verschickte PDF-Dateien sollten Zertifiziert sein, d h. frei von Mängeln im PDF-Code. Diese Mängel verursachen Fehlern beim Rippen der Jobs in der Druckerei des Verkäufers.
  13. Beim Vertragsabschluss mit dem Verkäufer ist sich der Vertragspartner dessen bewusst und akzeptiert die Tatsache, dass wegen der Technologiespezifik der Produktefertigung und deren Anlieferung, die Realisation des von der Vertragsparteien abgeschlossenen Vertrages unter Berücksichtigung folgender Bedingungen erfolgt:
    1. Der Unterschied in den Abmessungen der Produkte, die von dem Verkäufer gefertigt werden, kann bis zu 2 mm betragen, in Bezug auf die Toleranz der Schneidmaschine des Verkäufers, bei Visitenkarten bis zu 1 mm.
    2. Im fertigen Produkt können Verschiebungen des UV-Spotlacks in Bezug auf die Druckmotive mit dem Wert von 0,3 mm auftreten, was auf die von Verkäufer benutzte Technologie der Produktausführung zurückzuführen ist.
    3. Die Farbvalenz des fertigen Produktes beträgt 5 Farbabstände Delta E zwischen dem fertigen Produkt und dem Kundenmuster. Damit eine bessere Farbwidergabe garantiert ist und eine Prüfung, wie die Projektfarben im Druck aussehen möglich ist; kann der Kunde einen Digitalproof bestellen, bevor er eine richtige Bestellung ausdrucken lässt. Der Musterdigitalproof widerspiegelt nur die Jobfarben. Das Produkt bei der Verarbeitung (besonders dünne Linien unter 0,7 mm) kann sich vom Endprodukt von der Offsetdruckmaschine unterscheiden.
    4. Produktveredelung mit Folie oder UV-Lack kann eine visuelle Veränderung der Produktfarben verursachen. Diese Änderung ist keine Grundlage für Farbgebungsreklamationen für den Vertragspartner.
    5. Ein Produkt, das auf einem Kreidepapier gedruckt wurde, hat eine andere Farbsättigung als ein Produkt, der auf einem Offset-Papier gedruckt wurde. In beiden Fällen hat der Bedruckstoff andere Absorptionseigenschaften.
    6. Der 3D-UV-Lack ist nicht völlig transparent, es hat eine gelbliche Farbgebung. Dieses Effekt ist besonders auf weißen, nicht bedruckten Flächen sichtbar.
    7. Falls die Umschlaggrammatur des Produktes anders ist als die Papiergrammatur im Inneren des Kataloges, kann es zu Farbunterschieden zwischen diesen Elementen kommen, was auf den Ausdruck auf verschiedenen Bogen zurückzuführen ist.
    8. Gefaltete Flyer werden im Produktionsprozess gefalzt oder gerillt, was leichte Farbbrüche im Flyerrücken verursachen kann. Deswegen empfiehlt man bei voller Tinte eine Veredelung mit Folie, die zusätzlich den Druck schützt.
    9. Bei Ausführung der Weiterverarbeitungsprozesse, d.h. beim Zuschneiden, Falzen, Rillen, Heften oder Kleben der Kataloge, kann es zu Verschiebungen kommen, die aber nicht mehr als 2 mm betragen. Die Verschiebung beim Lackauftrag kann bis 0,5 mm auf ein Produkt betragen. Es ist akzeptierbar, entspricht den Toleranzen beim Lackauftrag und kann nicht als nicht vertragsgemäß qualifiziert werden.
    10. Die Produktmenge, die vom Verkäufer an den Vertragspartner geliefert wird, kann von der bestellten Produktmenge um +/-5% abweichen.
    11. Der Verkäufer nutzt bei der Produktion 2 Druckmethoden: den konventionellen Druck (mit Dispersionslack) und den Druck mit Anwendung von UV-Farben. Die Methode der Bestellungsfertigung hängt vom Verkäufer ab.
    12. Wegen der Spezifik der Druckmaschinen sind die Verschmutzungen (Fleckchen) von einer Farbe des Farbkastens beim Druck, die 1% der Produktfläche nicht überschreiten, kein Grund zur Reklamation und Forderung der wiederholten Produktfertigung. In einem solchen Fall kann der Verkäufer nur einen gegenseitig bestimmten Rabatt erteilen, der Rabatt darf aber nicht 10% der Nettovertragssumme überschreiten.
    13. Beim Drucken der Aufträge kann es zu Passerverschiebung bei einzelnen Farben von 0,2 mm kommen, die auf die Drucktechnologie zurückzuführen ist - die CMYK-Farben werden der Reihe nach von der Druckmaschine aufgetragen.
    14. Die Heftklammern, die für das Heften der Kataloge verwendet werden, können leicht in ihrer Position im Katalogrücken abweichen, was kein Grund zur Produktreklamation ist.
    15. Ein Produkt, das mit Nutzung der Stanzwerkzeuge gefertigt wird, kann Haltespuren aufweisen, was auf die Fertigungstechnologie des Produktes zurückzuführen ist und kein Grund zur Produktreklamation.
    16. Die Richtung der Papierfasern wird für jedes Produkt vom Verkäufer bestimmt. Es ist möglich, die Richtung der Papierfaser für einen Vertragspartner individuell zu bestimmen - für Plano-Bogen im B1 und A1 - Format.
    17. Der Verkäufer behält sich das Recht vor, die Papiergrammatur gegen eine höhere zu tauschen, damit der Liefertermin eingehalten werden kann.
    18. Der Verkäufer nutzt bei der Jobrealisierung die Raster mit einer hohen Linienzahl aus, wo die Farbenwinkel von den standardmäßigen abweichen. Der Grund ist die Vermeidung des Moire - Effekts.
  14. Bezugnehmend auf die im Absatz 11 u. 12 genannten Grundsätze und Bedingungen und auch Anforderungen der Produktionstechnologie, beim Vertragsabschluss mit dem Verkäufer akzeptiert der Vertragspartner, dass Auftreten von irgendwelchen von den in den Abs. 11 und 12 beschriebenen Erscheinungen keineswegs ein Grund ist, den Vertrag als nicht richtig ausgeführt anzusehen und auch kein Grund zu irgendwelchen Anspruchsforderungen wegen Nichtausführung oder nicht richtiger Ausführung der Vertrages ist. Eventuelle Reklamationen, die auf dieser Grundlage vom Vertragspartner gemeldet werden, werden nicht anerkannt.

§ 4 Vertragssumme und Zahlungsform

Vertragssumme und Zahlungsform - nach § 4 der Nutzungsbedingungen, mit folgenden Modifikationen und Ergänzungen:

  1. Der Verkäufer behält sich das Recht des Eigentumsvorbehalts des Produktes vor, bis die volle Zahlung für das Produkt geleistet ist.
  2. Der Verkäufer lässt die Möglichkeit des Produkteverkaufs mit einem aufgeschobenen Zahlungstermin zu, falls eine solche Zahlungsform separat bestimmt wurde.
  3. Bei einem aufgeschobenen Zahlungstermin versteht sich als Zahlung der Vertragssumme das Gutschreiben des Bankkontos des Verkäufers, dass auf der Rechnung aufgeführt ist.
  4. Bei einer Zahlungsverspätung zahlt der Vertragspartner an den Verkäufer Zinsen in der Höhe von gesetzlichen Zinsen. Falls der Vertragspartner sich mit der Zahlung jeglicher Forderungen gegenüber dem Verkäufer verspätet, hat der Verkäufer außer üblichen Rechtsschritten auch das Recht auf Unterbindung weiterer Produktlieferungen und Absage der Annahme der weiteren Bestellungen des Vertragspartners, bis alle ausstehenden Zahlungen samt Zinsen geleistet werden. Alle Kosten, die mit Unterbindung der Produktlieferungen verbunden sind, besonders Lager- und Versicherungskosten, gehen zu Lasten des Vertragspartners.
  5. Falls Umstände vorliegen, die eine Bedrohung der termingerechten Ausführung seiner Verpflichtungen durch den Vertragspartner sein könnten, behält sich der Verkäufer das Recht vor, weitere Produktlieferungen zu unterbinden und keine Bestellungen des Vertragspartners anzunehmen, bis alle seine ausstehenden Zahlungen geleistet sind oder eine entsprechende Sicherung der Zahlung vorliegt.
  6. Ohne eine schriftliche Zustimmung des Verkäufers hat der Vertragspartner kein Recht, seine Forderungen mit Forderungen des Verkäufers zu kompensieren.

§ 5 Recht auf Vertragsrücktritt, Reklamationen, Qualitätsgarantie

Recht auf Vertragsrücktritt, Reklamationen, Qualitätsgarantie - nach § 5 der Nutzungsbedingungen, mit folgenden Modifikationen und Ergänzungen:

  1. Der Vertragspartner hat kein Recht auf einen Vertragsrücktritt, ausgenommen, die vom Verkäufer verschuldete Verspätung mit der Produktfertigung und -Lieferung beträgt mehr als 30 Tage. In einem solchen Fall hat der Vertragspartner das Recht, nach Verlauf eines zusätzlichen, schriftlich bestätigten Termins für die Vertragsausführung, vom Vertrag zurückzutreten.
  2. Der Vertragspartner ist verpflichtet, den Verkäufer über seine eventuellen Ansprüche in Bezug auf die Lieferverspätungen schriftlich, spätestens 7 Tage nach dem Verlauf des festgesetzten Liefertermins, zu informieren. Falls er seine Ansprüche in dem o. g. Termin nicht darstellt, heißt es, er verzichtet vorbehaltslos auf weitere Erhebung der Ansprüche.
  3. Verspätung in der Anlieferung, die nicht an den Verkäufer zurückzuführen ist, ist kein Grund zur Absage der Produktannahme und Zahlungsleistung durch den Vertragspartner. Falls die Zahlungsverspätung des Vertragspartners 14 Tage überschreitet, hat der Verkäufer das Recht, vom Vertrag ohne weitere Aufforderungen zurückzutreten und vom Vertragspartner eine Vertragsstrafe in der Höhe von 50% des Vertragswertes (ohne Mehrwertsteuer) mit Lieferkosten zu verlangen; unabhängig von einem Anspruch auf die Zahlung der vollen Vertragssumme. Nach dem Verlauf dieses Termins darf auch der Verkäufer, mit Vorbehalt des Vertragsrücktritts, die nicht angenommenen Produkte am beliebigen Ort, auf Kosten und Risiko des Vertragspartners zu lagern und den Vertragspartner dazu fordern, seine Vertragspflichten auszuführen. Der Verkäufer darf auch eine Rückerstattung der Lagerkosten verlangen und kann einen Schadensersatz erheben in der Höhe, in der sein Schaden den Wert der Vertragsstrafe überschreitet.
  4. Der Verkäufer kann vom Vertrag zurücktreten innerhalb von 60 Tagen nach Eintritt der Ereignisse, die eine Grundlage des Rücktritts bilden.
  5. Bei Verträgen mit Vertragspartnern ist die Gewährleistung des Verkäufers ausgeschlossen.
  6. Der Verkäufer Haftet nur für Produktemängel.
  7. Garantieansprüche laufen nach 12 Monaten vom Datum der Produktannahme aus.
  8. Produktemängel, die während der Garantiezeit bekannt werden, beseitigt der Verkäufer in einem technisch begründeten, mit dem Vertragspartner ausgemachten Termin. Der Vertragspartner verliert seine Garantierechte, wenn er den Verkäufer über die Produktmängel nicht innerhalb von 7 Tagen nach Produktanlieferung informiert.
  9. Der Vertragspartner ist verpflichtet, die ganze Auflage des reklamierten Produktes zurückzugeben.
  10. Eine Reklamation kann sich nicht auf Papierart und -Qualität beziehen, wenn das Papier vorher von dem Vertragspartner akzeptiert wurde.
  11. Eine Bedingung für die Reklamationsanerkennung ist ein Original der Verkaufsrechnung oder des Lieferdokuments und Einreichung einer schriftlichen Reklamation oder eine entsprechende Meldung auf der Internetseite des Verkäufers. Einreichung einer schriftlichen Reklamation oder eine entsprechende Meldung auf der Internetseite des Verkäufers sollte innerhalb von 7 Tagen nach Produktanlieferung erfolgen.
  12. Falls der Verkäufer die Reklamation anerkennt, kann er Produktemängel beseitigen, ein neues Produkt ohne Mängel anliefern oder eine Verminderung der Vertragssumme vorschlagen.
  13. Der Verkäufer ist nicht für die Nichtausführung oder nicht richtige Ausführung seiner Vertragspflichten verantwortlich, falls diese auf die Wirkung der höheren Gewalt zurückzuführen sind. Mit der höheren Gewalt verstehen die Vertragsparteien von außen einwirkende Ereignisse, die unabhängig vom Verkäufer auftreten, insbesondere Brände, Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen, Kriege, Streiks, Unruhen, Demonstrationen, Epidemien, Embargo, Pausen oder Verspätungen bei Rohstoffanlieferungen und andere unvorhersehbare Ereignisse; insbesondere Arbeitszeitabkürzung in den Fabriken der Lieferanten der Produktionskomponenten des Verkäufers oder der anderen Unterlieferanten; Arbeitspausen, Umstände seitens Spediteure, Entscheidungen der Staatsorgane, Änderungen der Rechtsvorschriften, o. ä.

§ 6 Vertraulichkeit und Sicherheit

Vertraulichkeit und Sicherheit - nach § 6 der Nutzungsbedingungen.


§ 7 Geistliches Eigentum

Geistliches Eigentum - nach § 7 der Nutzungsbedingungen.


§ 8 Schlussbestimmungen

Schlussbestimmungen - nach § 8 der Nutzungsbedingungen, mit folgenden Modifikationen und Ergänzungen:

  1. Die Bestimmungen der vorliegenden AVB finden keine Anwendung für die Verträge, die von dem Verkäufer mit den Vertragspartnern abgeschlossen werden, die zugleich Konsumenten nach Vorschriften des Gesetzes vom 23.04.1964 - Zivilkodex (G.B. 2014.121) sind.
  2. SDer Verkäufer behält sich das Recht vor, die vorliegenden AVB zu ändern. Die Änderung kommt durch Platzierung der neuen AVB auf der Online - Plattform chroma.pl zustande.
  3. Die Verträge, die nach den Bestimmungen der alten Version von AVB abgeschlossen wurde, werden auch nach diesen alten Bestimmungen realisiert.
  4. Falls irgendwelche von den Bestimmungen der AVB aus irgendeinem Grund sich als nicht gültig erweisen, hat es keinen Einfluss auf die übrigen Bestimmungen der AVB.
  5. Alle Änderungen der Verträge, deren Bestandteil die vorliegenden AVB bilden, verlangen einer Schriftform, unter Androhung der Nichtigkeit.
  6. In allen Angelegenheiten, die vom Vertrag und AVB nicht betroffen werden, haben entsprechende Vorschriften der Nutzungsbedingungen des Verkäufers und des Zivilkodexes oder auch andere allgemeingültige Rechtsvorschriften eine Anwendung.
  7. Alle Streitigkeiten zwischen dem Verkäufer und dem Vertragspartner werden von einem Bezirksgericht im Sitz des Verkäufers entschieden.
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